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Müllfreie Tage: Menstruationskappe von Lunette

10.000 bis 12.000 Tampons und Binden verbraucht eine Frau durchschnittlich im Laufe ihres Lebens. Andere Hochrechnungen kommen sogar auf einen stattlichen Wert von 17.000: Von Minimalismus und Monatshygiene kann an dieser Stelle folglich keine Rede sein, oder doch?

Alle Tage wieder
Die weibliche Menstruation läuft naturgemäß zwölf Mal pro Jahr ab. Für Umwelt und Geldbeutel eine deutliche Belastung. So schreibt etwa das Onlineportal Frauenzimmer.de unter Verweis auf die amerikanische Huffington Post, dass wir bis zur Menopause etwa 16.000 Euro rund um die Regelblutung ausgeben. Alle Tage wieder also jede Menge Money und Müll? Nicht nur, wie die Nachhaltigkeits-Experten von Utopia betonen. Auch schadstoffbelastete Produkte kommen beim Thema zum Tragen, mitunter mit deutlichen Auswirkungen auf ihre Anwenderinnen.

Die Geschichte der Menstruation ist ein zyklisches Wechselspiel
Den Dingen alternativ einfach ihren Lauf zu lassen, ist dabei allerdings nicht nach jedermanns Geschmack. Oder schlichtweg unmöglich. Aus Gründen. Aus historischer Sicht ist die Periode oder Menarche stets unterschiedlichen kulturellen Einflüssen und Zyklen unterworfen gewesen. Aberglauben, strenge Rituale und Gebote kamen und gingen mit dem Einsatz diverser hygienischer Hilfsmittel ebenso einher wie mit ihrem Verzicht. Und auch die Frauen selbst waren erfinderisch im Umgang mit ihrer Blutung wie das Beispiel der Amerikanerin Leona W. Chalmers zeigt. Mitte der 1930er Jahre meldete die Schauspielerin und Sängerin ein Patent an, das 1937 genehmigt wurde: die Menstruationstasse. Leider floppte die Erfindung aus vulkanisiertem Gummi aus verschiedenen Gründen; weitere Anläufe – u.a. unter dem Namen Tassette – scheiterten ebenfalls.

Screenshot des Museum of Menstruation & Women’s Health www.mum.org

Spätestens mit dem Einzug neuer Materialien erfuhr Chalmers Idee jedoch ein Revival. Das Interesse an den Menstruationsbechern, Menstruationskappen, Menstrual cups, Moon cups oder einfach Menstassen ist öffentlich sichtbar geworden, u.a. auf dem Heldenmarkt 2017 in München. Das finnische Unternehmen Lunette hat seine Menstruationskappe aus medizinischem Silikon auf der nachhaltigen Verbrauchermesse vorgestellt. Wir wollten mehr über das Produkt wissen und haben Mari Lappi-Kaipio, Ansprechpartnerin für den deutschsprachigen Raum, im Nachgang der Messe um ein Interview gebeten.

Lunette auf dem Heldenmarkt 2017 in München

Wie, wann und wodurch entstand die Idee zur Entwicklung der Lunette?
Im Jahr 2004 war die Firmengründerin von Lunette, Heli Kurjanen, „Stoffwindel-Mutter“ von zwei kleinen Kindern. Sie interessierte sich für nachhaltiges Leben und hatte im Internet die Menstruationstasse entdeckt und eine bestellt. Sie fand die Idee von müllfreier Monatshygiene faszinierend, aber das bestellte Produkt war für ihre Anatomie kein Volltreffer. Die frühen Menstruationskappen wurden nach dem Patent von Frau Chalmers aus den 1930er Jahren hergestellt. Es gab zwar schon neue Materialien wie medizinisches Silikon, aber das Design sollte auch aktualisiert werden. So entschied sie sich mit Unterstützung von ihrem Mann, der Unternehmer ist, eine eigene Menstruationskappe zu entwickeln. Die Leitidee war: ein angenehmes Tragegefühl. Ihr Gedanke: Die Frau sollte doch zuerst sich selbst retten, erst dann den Planeten.

Heli Kurjanen, CEO und Founder von Lunette. © Lunette

Als Heli die Lunette entworfen hatte, bat sie einige Freundinnen, das Produkt zu testen. In diesem Freundeskreis tauschten sie sich viel aus – und aus diesen Diskussionen stammt übrigens auch der Name Lunette.

Lune/ Luna steht für Mond. Die Endung -tte bedeutet in der französischen Sprache so viel wie die Endung -chen oder -lein in der deutschen Sprache. So erstand Lunette, Mondlein. Der Startschuss für das heutige Unternehmen fiel im Jahr 2005.

Wie lange hat die Entwicklung gedauert? Wofür ist der Stiel unten?
Einige Monate. Die erste Produktion fand im Oktober 2005 statt. Der Stiel ist eine Orientierungs-/ Justierungshilfe, aber sollte nicht zum Herausziehen verwendet werden. Wenn man einfach am Stiel zieht, wird der Unterdruck stärker und es ist schwieriger, die Menstruationskappe zu entfernen. Stattdessen sollte man mit dem Beckenboden pressen, damit die Menstruationstasse weiter nach unten kommt und man sie greifen kann. Dann den Boden zusammen drücken, um den Unterdruck zu lösen und die Menstruationskappe vorsichtig herausnehmen.

Auch die Produktion der Lunette benötigt Ressourcen: Wie lange muss ich das Produkt anwenden, bis ich Tampons/ Binden in Sachen Müll „überholt“ habe?
Wir haben keinen „Fussabdruck“ für Lunette-Produkte kalkuliert, weil so eine Kalkulation recht kompliziert ist und irreführend sein kann. Bei der Produktion achten wir darauf, dass die Bestandteile nah und möglichst energieeffizient produziert werden. Eine Betrachtungsweise ist es, die „Umweltlast“ eines Produktes oder einer Dienstleistung mit dem Preis gleichzustellen, nach dem Motto „Verwendetes Geld = Umweltbelastung“. Die Lunette Menstruationskappe kostet rund 30 €. Das entspricht den Kosten von einem Tampon-/Bindenvorrat für ca. sechs Monate.

Wir verlosen zwei Mal die Lunette Eurer Wahl. Sie ist in gut sortierten Bioläden, Apotheken und Onlineshops erhältlich. © Lunette

Muss die Lunette nach jedem Entleeren desinfiziert werden? Kann ich mit der Lunette Sport machen, z.B. turnen? Fließt das Blut bei einem Handstand zurück?
Während der Tage ist es ausreichend, die Lunette zuerst mit kaltem Wasser (um Verfärbungen zu vermeiden) und dann mit warmem Wasser abzuspülen. Viele Frauen verwenden auch gerne unsere Flüssigseife Feelbetter. Wir empfehlen keine handelsüblichen Seifen, denn diese können das Material beschädigen und die Scheide reizen. Nach der Periode muss man die Lunette ordentlich reinigen, z.B. in reichlich Wasser abkochen oder mit unseren Reinigungsprodukten säubern, die speziell für dieses Material entwickelt wurden.
Die Menstruationskappe ist besonders gut zum Sport geeignet. Bei Sportarten, wo man kräftig mit dem Beckenboden arbeitet wie turnen, lohnt es sich, den Unterdruck extra zu verstärken, damit die Kappe fester sitzt und dadurch besser dicht hält. Unser Tipp: die Lunette etwas tiefer als normal einführen und sicherstellen, dass sie aufgeploppt ist. Dann ohne den Unterdruck zu lösen vorsichtig etwas zurückziehen. Du kannst gleichzeitig die Muskulatur nach oben anspannen. Anschließend die Genitalien noch vom Restblut reinigen. Die Menstruationsblutung fließt durch eine stecknadelkopfgroße Öffnung am Muttermund. Zudem arbeitet die Gebärmuttermuskulatur, um das Blut auszuscheiden. Wenn Blut bei einem Handstand zurückfließen würde, wäre die Menge gering. Viele Yogis empfehlen allerdings keine Umkehrhaltungen während der Menstruation.

Die Anatomie der Lunette Menstruationskappe. © Lunette

Was unterscheidet die Lunette vom Angebot der Mitbewerber?
Das Design ist anders (siehe Anatomie-Bild). Die Lunette wird aus bestmöglichem medizinischen Silikon hergestellt (aus Deutschland, denn es gibt ganz wenige Hersteller in dieser Qualität) und die Produktion findet in Finnland statt. Die meisten Menstruationstassen werden in China produziert, auch wenn die Vertriebsfirma aus Europa ist.
Es gibt auch Menstruationtassen aus Plastik (TPE) und Latex (Naturkautschuk). Im Vergleich zu diesen Materialien sind allerdings die Materialeigenschaften des medizinischen Silikons (ploppfreudig, formstabil, unbedenklich, nicht allergieerregend) überlegen. Lunette wird mittlerweile in über 40 Ländern verkauft und unser soziales Engagement macht uns anders: Ganzheitliche Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und Wohltätigkeit sind wichtige Bestandteile der Unternehmensphilosophie.

Alle Lunette Menstruationskappen werden per Hand durch eine Behindertenwerkstatt, Titry ry in Tampere, Finnland verpackt. Titry kümmert sich auch um den Versand. Es handelt sich meistens um körperlich behinderte Menschen, die nur leichte Arbeit übernehmen können. Lunette ist mittlerweile der größte Arbeitsgeber und die Beziehung ist eng: Eine Mitarbeiterin von Lunette steuert die Produktion und besucht die Werkstatt wöchentlich.

Zu guter Letzt: Die Lunette ist als Produkt auf Nachhaltigkeit und lange Lebensdauer ausgelegt. Gut für den Verbraucher, schlecht für den dauerhaften Umsatz einer Firma. Wie stellen Sie langfristig die Wirtschaftlichkeit sicher?
Wahr: Manche Frauen verwenden die Kappe viele Jahre, aber wir haben festgestellt, dass viele Frauen die Kappe nach 2 bis 3 Jahren der Verwendung aus ästhetischen Gründen wechseln. Mit der Zeit verfärbt sich die Kappe – je nach Pflege weniger oder mehr. Unser Traum: Wir wollen die perfekte Periodenbegleiterin an alle Frauen der Welt vorstellen. Nicht jede Frau wird sie benutzen, aber jede Frau sollte zumindest davon gehört haben. Wir wollen das Beste für die Frau und für die Umwelt anbieten. Mit dieser Aufgabe ist man nie fertig!

Minimalismus21 sagt „Herzlichen Dank“ für das Interview und möchte seinen Leserinnen die Chance bieten, Lunette exklusiv zu testen. Die Firma stellt uns unentgeltlich zwei Samples zur Verfügung, die wir direkt an Euch weiterleiten lassen. Ihr könnt zwischen fünf Farben und zwei Größen wählen.

Was Ihr tun müsst? Hinterlasst uns einfach bis zum 10. Mai 2017 einen Kommentar samt E-Mail-Adresse (nicht öffentlich sichtbar!) auf dem Blog: Verratet uns, wie Ihr Euer Leben im Alltag ressourcenschonender bzw. müllärmer gestaltet. Wir freuen uns über Tricks und Tipps. Unter allen Antworten zieht die Glücksfee am Ende die Gewinner.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Umtausch oder Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich.

27 Kommentare

  1. Julia Krüger sagt

    Ich verwende schon eine ganze Zeit lang eine Menstruationstasse. Im Supermarkt habe ich immer eigene beutel/Körbe dabei. Das Obst und Gemüse wird nicht extra in Plastiktüten verpackt. Vernünftige Mülltrennung ist aich ein groses thema bei uns. Das sind erstmal die wichtigsten Dinge die mir auf Anhieb einfallen

  2. Laura sagt

    Toll, dass man (Frau) bei euch etwas so Sinnvolles gewinnen kann und danke für das informative Interview! 🙂
    Was Lebensmittel einkaufen und Kosmetika angeht, habe ich den „nachhaltigen Dreh“ schon ganz gut raus..im Bereich Monatshygiene wäre eine Anschaffung wie die Menstruationstasse auf die Dauer auf jeden Fall ein notwendiger Schritt!
    Ich lebe seit fast zwei Jahren stetig achtsamer, was meine Müllproduktion und Plastikkonsum angeht- letzteres habe ich schon fast komplett aus meinem Alltag verbannen können. Für mich gehört zum nachhaltigen Leben auch dazu, sich neben der Müllthematik auch mit dem Verbrauch von Ressourcen auseinanderzusetzen. Sprich, LED-Lampen in der gesamten Wohnung, die Heizung nur wenn unbedingt nötig aufdrehen und Wasser sparen, wo es geht! Das Schöne an diesem Weg ist, dass er scheinbar nie zu Ende ist-es gibt immer Neues zu entdecken auf dem Weg zu einem (umwelt-)bewussteren Leben und ich lerne (auch dank dieses Internets) jeden Tag neu dazu.

  3. Lisa sagt

    Danke für dieses informativen Artikel, gut zu Wissen, dass es so etwas gibt. Würde mich über weitere Erfahrungsberichte freuen.

    Um Ressourcenschonender zu Leben, bauen wir unser gesamtes Gemüse selbst an und auch einen Großteil des Obstes. Ressourcen verschwendes Gemüse aus Spanien oder anderen Ländern kommt bei uns nicht in den Korb.

    Auch kleinere Dinge, wie sein Handy/PC nicht zu viel benützen steht bei uns an, denn man unterschätzt wie viele Server im Hintergrund aktiviert werden und wie viel Strom im Hintergrund dafür gebraucht wird wenn man fröhliche vor sich hin surft.

  4. Laura Sickert sagt

    Permanenttragetaschen ist mein ständiger Begleiter um meinen Einkauf und andere Dinge zu transportieren. Seid einiger Zeit sprudeln wir unser Wasser selbst zu Hause auf. Kaffee kommt in meinem eigenen Thermobecher und Schnitten in einer Brotbüchse mit zur Arbeit. Zum Duschen wird Seife gekauft, ohne Plasteverpackung.

  5. Anna sagt

    Ich finde die Idee mit den Tassen auch super, habe mich bis jetzt nur noch nicht ran getraut.

    Um Ressourcen zu schonen ernähre ich mich vegan und recycle Gläser.
    Darin lässt sich super Mehl, Zucker usw. aufbewahren.

    Viele liebe Grüße

    Anna

  6. Nadine sagt

    Oh, ich würde mich sehr freuen, da ich nach Schwangerschaft und Stillzeit nach über mind. eineinhalb Jahren Ruhe mich wieder mit dem Thema beschäftigen muss und definitiv Tampons nicht mehr verwenden will (wegen TSS-Risiko).

    Grundsätzlich habe ich mich dazu entschlossen nicht mehr zu fliegen, weil dabei auf einem Schlag unfassbar viel Ressourcen verschwendet werden (ein Flug von Deutschland nach San Fransiso = fünf qm Packeis weg). Wir bauen bewusst nicht neu (wie viele das gerne in unserem Alter tun wollen). Wir kaufen da, wo wir es uns leisten können, bio. Außerdem habe ich meinen Konsum in den letzten Jahren schon bewusst sehr stark reduziert.

  7. Tini sagt

    Ich wasche meine Haare nur noch alle paar Monate mal mit Wasser (was nach einem Jahr Umstellungsphase super funktioniert), benutze also kein Shampoo mehr, auch keine Seife oder Cremes. Einziges Körperpflegemittel ist bei mir Kokosöl im Glas.
    Ich kaufe ausschließlich gebrauchte Gegenstände und repariere immer und immer wieder. Das spart unglaublich Ressourcen und meine Kinder lernen so auch, Dinge wertzuschätzen.

  8. Fran sagt

    Hallo, ich habe erst mit dem Minimalismus angefangen und bin begeistert, wie klar einem Dinge plötzlich sind. Einen Beutel zum Einkaufen mitnehmen, wiederverwendbare Produkte kaufen oder einfach einmal auf etwas unnötigs verzichten ist keine Hexerei.

  9. Anne sagt

    Moinsen,
    Ich bemühe mich seit einem 3/4 Jahr weitestgehend auf jegliche Verpackung bis auf Glas (+Verschluss) und Papier zu verzichten. Ich habe es mir viel umständlicher vorgestellt. Bissi fühle ich mich in meine Kindheit im Osten versetzt :). Eingekauft wird mit Zettel und Häckelbeutel. Lebensmittel werden beim Produzenten auf dem Markt direkt „eingesammelt“, Klamotten werden von anderen Leuten aufgetragen (früher wars immer von der gleichen großen Cousine) und wen es etwas nicht unverpackt gibt: Dann gibt’s das halt nicht! Nur das ich mir meine Zahnpasta jetzt selbst bastel, dass Gans früher nich :).

  10. Vivian sagt

    Ich bin eine Einsteigerin in Sachen nachhaltiger Einkauf: ich benutze im Bad mittlerweile nur noch waschbare Pads und verwende zum Duschen nur noch feste, milde Seife und Roggenshampoo sowie Apfelessig zur Haarpflege. Tatsächlich ist meine Neurodermitis damit viel besser geworden, was mich natürlich sehr freut!
    Die Menstruationskappe würde ich gern mal ausprobieren.

  11. Katja Dorn sagt

    Mit der Tasse fing alles an. Ich machte mir Gadanken viele Müll ich produziere und wusste schnell ich muss was tun. Das war also der erste Schritt. Weiter ging es mit einer sinnvollen Müll Trennung und dann natürlich wie schaffe ich es beim einkaufen nicht soviel Müll mit zunehmen. Sehr hilfreich da ist gerade meine Anti Zucker challenge, man kann nur frische Waren kaufen, weil überall Zucker enthalten ist. Ich würde mich über eine neue Tasse riesig freuen. Und danke für eure tollen Artikel und dadurch Inspirationen.

  12. Ich versuche auch viel zu ändern und habe auch schon einiges in meinen Alltag integriert, was ich auch gar nicht mehr ändern möchte. Haarseife, Seife überhaupt, Putzmittel und Waschmittel selber herstellen. Plastiktüten benutzte ich seit 20 Jahren nicht mehr oder so, Stoffbeutel habe ich inzwischen überall, Rucksack, Handtasche, Fahrradtasche. Ein Auto habe ich auch nicht und auch in der Vergangenheit nur eins gekauft, wenn es nicht anders ging. Brotdosen aus Edelstahl. Aufbewahrung immer in Glasbehältern.

  13. Julia Palfinger-Werner sagt

    das wäre ein super gewinn *ganzfestdaumendrück* nach der stillzeit, wenn ich meine tage wieder bekomme, möchte ich auf die lunette umsteigen, tampons usw hab ich noch nie gemocht um müll zu vermeiden trotz windelpopo meines sohnes, benutzen wir wiederverwendbare stoffwindeln, wir versuchen so gut es geht unsere lebensmittel selbst anzubauen da bei uns in den geschäften bio lebensmittel in plastik verpackt ist. kosmetika usw machen wir auch selbst, um so ressourcenschonend wie möglich zu leben 🙂

  14. Nina sagt

    Meine einfachste Methode bewusster und Ressourcensparender zu Leben sind Vorallem die Vermeidung von Plastik Flaschen. Früher hatte ich am Tag mindestens 2 verschwendet. Heute tut es Leitungswasser auch:)
    Wenn ich einkaufen gehe, habe ich immer einen stoffbeutel dabei. Und noch 2 bis 3 kleinere, für Obst, Gemüse und Brot.
    Ich suche mir nur noch gezielt die Läden aus, wo ich weiß, dass die hygienevorschriften dies auch erlauben. (Bei manchen Bäckern gehts es nämlich immernoch nur mit Tüte)
    Bei meiner Periode habe ich bis jetzt schon einiges ausprobiert.
    Mein letzter Versuch war ein Menstruationsschwamm, den fand ich allerdings nicht so angenehm.
    Der lies sich leider nicht so gut reinigen und auch das „rückholen“ empfand ich als nicht so angenehm :/
    Deshalb würde ich mich riesig über die Menstruationstasse von Lunette freuen:)

  15. Laura W. sagt

    So wenig Plastik wie möglich kaufen, Bioläden, wir misten gerade auch extrem aus, außerdem haben wir demnächst einen unverpackt Ladeninhaber der nÄhe :))) Menstruationstasse soll meine nächste „Anschaffung“ werden.

  16. Hanna sagt

    Ich verwende seit ca. 5 Jahren eine Menstruationstasse… ich habe nach und nach begonnen mich mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und bin seit dabei neue Verhaltensweisen in mein Leben zu integrieren. Metall (Pausenbrotdose), Glas und Stoff statt Plastik im Umgang mit Lebensmitteln. Außerdem stelle ich eigene Reiniger und Pflegeprodukte her oder Nähe auch selbst z.b. meine Slipeinlagen. Ich ernähre mich seit 3 Jahren vegan, um die Umwelt und die Tiere zu schonen. Im Bezug auf Kleidung wähle ich secondhand oder Fairtrade und vegane Kleidung z.B von Monkee genes.
    Des Weiteren integriere ich nach und nach heimische Kräuter in meinen Ernährungsplan und bin ganz begeistern von dem superfood Brennnessel! Ferner bauen wir Gemüse selbst im Garten an und kaufen überwiegend bio (am liebsten aus der Region). Mit Freundinnen tausche ich auch mal Lebensmittel aus oder schenken Sie uns gegenseitig, wenn mal eine übers Wochenende nicht da ist oder zu viel hat. In der Kategorie Urlaub, haben mein Partner und ich uns letztes Jahr für den Sommerurlaub darauf geachtet, möglichst umweltfreundlich unterwegs zu sein und sind den Donauradweg bis nach Wien geradelt! Absolut traumhafte Strecke In meinem täglichen Leben finde ich es super befreiend nur die Sachen zu besitzen die ich brauche und mir Freude bereiten… das spart Zeit (putzen und waschen), befreit und
    Bereitet anderen eine Freude, wenn sie Gegenstände, die ich aussortiert habe, geschenkt bekommen. Es macht mir Mega Spaß neue Dinge auszuprobieren und es freut mich dann auch Mega, wenn Familie, Freunde und Bekannte dann auch Dinge in ihr Leben integrieren, die sie bei mir kennengelernt haben… Menstruationstassen werden gekauft, vegane Ernährung ausprobiert…Ich würde die Tasse gerne gewinnen, da ich meine Tasse schon lange trage und gerne die Marke kennen lernen möchte. Meine aktuelle Tasse ist von me-Luna. Vielen Dank für die Chance eine Tasse zu gewinnen!

  17. Berta sagt

    Noch heute Nachmittag habe ich mich mit meiner Freundin über die Menstruationstassen unterhalten. Deswegen find ich das gerade ganz witzig, diesen aktuellen Post entdeckt zu haben. Ich möchte die Menstruationstasse auch einmal ausprobieren. Vor allem gefällt mir der Gedanke, etwas positives damit für die Umwelt zu tun, indem ich eben weniger Müll produziere. Jeder kann etwas für die (Um) Welt tun.

  18. Madeleine sagt

    Wir versuchen Müll zu vermeiden wickeln unser baby mit stoffwindeln
    .. und achten beim einkaufen darauf möglichst Lebensmittel ohne Verpackung zu kaufen

  19. Maria Betz sagt

    Das ist eine richtig gute Chance um die Alternative auszuprobieren. Ich habe schon oft den Gedanken mir eine Menstruationstasse zu kaufen, aber hatte iwie Angst..
    Ich versuche möglichst wenig Plastik einzukaufen und geh da ganz gerne zu Unverpackte Läden wo man sehr gut einkaufen kann! Nur zu empfehlen! Und im Supermarkt dann eben immer mit eigenen Beuteln unterwegs.

    • Hi Maria
      ich habe ewig gezögert mir so eine Tasse zuzulegen. Ich benutze meine nun seit vier Monaten. Es klappt wunderbar, und schlage mir echt vor den Kopf, dass ich sie nicht schon viel früher versucht habe. Kann Dich nur ermutigend; so gross ist die Investition zum Glück ja nicht.

  20. ich überlege gerade auf die tasse zu wechseln. in meinem kauf-nix-monat mai käme mir der
    gewinn gelegen. nix kaufen ist für mich die nachhaltigste methode geworden. das nichs muss ich dann auch nicht entsorgen. alles zeitfresser. ansonsten: habe ich kein auto, brauche keine superfoods, auch keine statussymbole. lg – die T

  21. Maren sagt

    Mit mittlerweile Elektro-Bus und Bahn zur Arbeit statt das Auto zu bemühen. Von Benziner auf Hybrid umgestiegen. Mit der großen Tüte, gefüllt mit Pfandflaschen, in den Supermarkt und mit derselben Tüte, gefüllt mit den Einkäufen, wieder raus. „Müll“ wiederverwerten zum basteln, zweckentfremden oder kompostieren. Ich weiß, dass definitiv noch Luft nach oben ist, aber mit einer Menstruationskappe noch einen Schritt weiter nach vorne zu gehen, ist eine wunderbare Sache.

  22. Nadine sagt

    Stofftragetaschen, Obst und Gemüse niemal in diese dünnen Tütchen, Wasser aus der Leitung, Second-Hand-Mode, nachhaltige Mode wenn möglich bei Neuanschaffungen, Mehrwegverpackungen, Lunchbox statt Plastiktüten, Alufolie ist fast tabu, selbst herstelltes Waschmittel … leider gibt es keinen Unverpackt Laden in meiner Nähe. Das würde ich gerne mal ausprobieren.

  23. Kristin sagt

    Ich kaufe regional ein und habe mir seit einem Jahr keine neuen Klamotten mehr gekauft.
    Die Lynette habe ich letzten Monat ausprobiert und finde sie super- leider habe ich sie mir eine Nummer zu groß gekauft und daher wäre der Gewinn super.
    Viele Grüße
    Kristin

  24. M21

    Liebe Teilnehmerinnen,

    vielen Dank für die tollen Kommentare. Die Aktion ist beendet.

    Die Gewinnerinnen wurden soeben per E-Mail informiert: Also schnell ins Postfach schauen :-).

    Leider können wir nicht alle Beiträge berücksichtigen. Also bitte nicht traurig sein:
    Wir planen schon die nächsten Verlosungen.

    Herzliche Grüße
    M21

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