Alle Artikel mit dem Schlagwort: Slow

Digitalen Lärm reduzieren. Zurück zur Buddha-Natur

Einfach mal abschalten. Offline sein. Digital und geistig. Für Minimalismus-Blogger Pflicht und Kür, Herausforderung und Ironie zugleich. Einer, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, ist Frank – ein Kontakt, der sich über unser Social-Media-Dasein ergeben hat. Logisch. Frank ist ein kritischer Geist, der uns immer wieder wertvolle Anregungen und Gedanken zum Blog mitgibt. Aktuell stellt er sich die Frage: „Was ist das am wenigsten Mögliche im Digitalen?“ Wie wir digitalen Lärm reduzieren können. Mit Weniger zum Mehr. Gastbeitrag von einem Wegbegleiter Unser ganzer Tag ist unterlegt vom Grundrauschen der Information und des Begehrens und verschüttet so den wichtigsten Teil in uns. Das sollten wir nicht zulassen. Wir werden überschüttet, zugehäuft und vollgedröhnt. Ungefragt. Newsletter, Prospekte, Fernsehsendungen und Social-Media-Kanäle unterlegen unseren Tag mit einem immerwährenden Grundrauschen von Informationen. Jeden Tag entdecken wir ein neues Begehren. Jeden Tag finden wir etwas, das wir gestern noch nicht kannten und heute haben wollen. Viele Menschen nehmen dieses Grundrauschen nicht nur dankbar an, sondern verstärken es noch bewusst oder unbewusst. Sie befreunden sich mit noch mehr Menschen auf Facebook, …

Nachlese: Slow (Winfried Hille)

Winfried Hille hat keine Zeit. Der Gründer von bewusster leben und Publizist von Vegetarisch glücklich kennt das, was man im Volksmund ein „Leben im Hamsterrad“ nennt. Bevor er seinen Alltag neu gestaltete und sein Leben entschleunigte, war der studierte Germanist und Pädagoge viele Jahre leitend in der Verlagsbranche tätig. Die neue Maxime seines Handelns: Slow, ein kluges Plädoyer für mehr Langsamkeit im täglichen Dasein, ein Aufruf zum Widerstand und zugleich ein Antibuch. Geschrieben als wohltuendes Pendant gegen die üblichen Ratgeberlektüren des 21. Jahrhunderts, die ihre Sinnhaftigkeit im Optimieren von Zeit verstehen. Aber selten darin, wie wir diese qualitativ erleben und empfinden. Kein Wunder also, dass der Autor bereits in der Einleitung den Finger in die Wunde der (meisten) Leser legt. Frei nach dem Motto: Eigentlich „haben Sie gar keine Zeit, sich auf dieses Buch einzulassen“, stimmt’s? Über die Kunst, nichts zu tun Wer sich dennoch auf Slow einlässt, der wird belohnt. Hille zeigt anhand zahlreicher historischer Beispiele, dass die Menschen schon immer eine Beschleunigung ihrer Zeit erfahren haben. Das Paradoxe ist nur: Der moderne Homo sapiens …