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Mehr Raum für weniger: zusätzliches Kellerabteil

Kennt Ihr das auch? Die Wohnung wird langsam leer, befreit von unnötigem Nippes und Tand. Aber der Keller… man traut sich gar nicht genau hineinzublicken in das dunkle Abteil! Dieses Sorgenkind harrt zumindest bei uns noch der „Minimalisierung“.

Neben Werkzeug, Bohrmaschine, Schlitten und anderen typischen Kellergegenständen lagern auch noch Überreste vom Umzug: ein abgebautes Regal sowie der Unterbau einer ausrangierten Futoncouch – leider hat der Keller die zugehörigen Schrauben verschlungen und (noch) nicht wieder freigegeben. So kann das Regal nicht aufgebaut, das Couchgestell nicht verschenkt oder verkauft werden. Außerdem stehen zwei Küchenschränke im Eck, die beim Neuaufbau keine Verwendung mehr fanden: ein idealer Nährboden für Krimskrams, den man aussortiert, aber doch nicht weggeben hat… Schubladen sind geduldig. Nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn! Und eigentlich weiß man es besser: Alles, was man nach ein paar Monaten Zwischenlagerung nicht mehr ans Tageslicht holt, kann sofort weg.

Nichts als Ausreden
Einer Entrümpelungsaktion stand bisher jedoch ein logistisches Problem im Wege: Der schmale Keller ist kaum mehr zugänglich, seit unsere Räder auch darin untergebracht werden müssen. Eine willkommene Ausrede, nichts an diesem Zustand zu ändern. Solange im Eingang noch der Kasten „Untergiesinger Erhellung“ abgestellt werden kann, siegt der innere Schweinehund über den Minimalisten.

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Entrümpelung notwendig: unser Kellerabteil

Am Wochenende ist M21 und mir der Kragen geplatzt. Ohne drei Räder mühselig aus dem Mittelgang zu zerren, sind wir nicht an die benötigte Leiter gekommen. So geht das nicht mehr weiter! Beim Haareraufen vor dem Keller fiel die Entscheidung: Wir bewerben uns um ein zusätzliches Abteil.
Zur Vorgeschichte: Genervt von Mietern, die ihre ausrangierten Dinge und ihre Schrotträder im öffentlichen Bereich des Kellers „entsorgt“ hatten, griff der Vermieter letzten Herbst durch. Alle offenen Nischen und Ecken wurden durch Holzverschläge abgesperrt; dieser Stauraum blieb jedoch völlig ungenutzt.
Die Nachbarn nebenan hatten es schon lange vorgemacht, ein Abteil angemietet. Wir waren zögerlich, bedeutet mehr Stauraum auch oftmals mehr Gerümpel.

Am Wochenende fiel die Entscheidung, uns ebenfalls zu bewerben. Und heute haben wir eine Nische unter der Kellertreppe für unsere Räder zur Miete bekommen: 5 Quadratmeter mehr Stauraum, um weniger zu horten und anzuhäufen.

Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, nicht zu entrümpeln!

Und wie sieht Eurer Keller aus?

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