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ECO Brotbox: plastikfrei für den Hunger to go

Brotzeit ist die schönste Zeit – das habe ich bereits als kleiner Junge gelernt. Vom „Meister Eder und seinem Pumuckl“. Und ich habe die Pausensnacks meiner Mutter geliebt, die sie mir jeden Morgen hergerichtet hat. Diese Tradition habe ich beibehalten. Meist nehme ich mir belegte Brote in die Schule mit.

Ich frühstücke wenig bis gar nicht, deshalb brauche ich zwischen den Unterrichtsstunden eine Kleinigkeit zu essen. Und wenn ich mir selbst etwas herrichte, kann ich auf  hochwertige Backwaren und gesunden Belag achten. Doch wie transportiere ich mein Essen frisch und unbeschadet in die Schule?
In Butterbrotpapier wird das Brot schnell trocken, Wurst und Käse laufen an. Das Problem hat man mit Frischhaltefolie nicht – dafür fällt jedoch unnötiger Plastikmüll an. Und Vollkornprodukte zerbröseln gerne in der Tasche, wenn sie nur in dünne Folie eingewickelt werden.

„Kreuzberger Green Rebell“ auf dem Münchner Heldenmarkt
Auf dem Heldenmarkt in München habe ich endlich eine ideale Lösung entdeckt. Und gleich gekauft: Eine Lunchbox aus Edelstahl des Berliner Start-Ups ECO Brotbox, klassisch mit altmodischen Spannschließen. Gänzlich ohne Kunststoff und damit 100% frei von Schadstoffen. Schön schmal, aber breit genug für ein leckeres selbst belegtes Brot. Mit einem kleinen Schälchen für Obst oder Gemüse. Die perfekte Ergänzung zu meiner Trinkflasche aus Edelstahl!

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Das Konzept von Mustafa Demirtas (siehe Bild), Gründer von ECO Brotboxen, und seinem Team hat mich überzeugt: „Meine Frau und ich haben lange Zeit für unsere eigenen Kinder nach Alternativen zu Plastikbehältern gesucht und kaum etwas gefunden, bis wir auf Boxen aus Edelstahl gestoßen sind. Diese Brotboxen sind frei von jeglichen Giftstoffen und ermöglichen ein selbst zubereitetes, gesundes und abwechslungsreiches Frühstück oder Mittagessen für Kinder und Berufstätige.“

Angesichts des geringen Angebots von Behältnissen aus reinem Edelstahl war es nur ein kleiner Schritt zur Geschäftsidee von ECO Brotbox. Und es wird weitergehen: Wie uns Demirtas im Gespräch an seinem Stand verriet, möchte er Mehrweg-Boxen für Essenslieferservices entwickeln – eine längst überfällige Idee, um den unnötigen (Plastik-)Müll bei Essensbestellungen zu minimieren.

Minimalismus21 drückt die Daumen!

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