10 Suchergebnisse für: Marie Kondo

Digital Decluttering: Checkliste Online-Ordnung

Was haben wir während des Lockdowns nicht alle unser Zuhause auf Vordermann gebracht. Solange wir zu den Glücklichen gehörten, die oft nicht „mehr“ tun mussten, als zuhause zu bleiben, sahen wir uns schließlich intensiv wie selten zuvor mit den eigenen vier Wänden konfrontiert. Wenn der physische Radius sich größtenteils auf das eigene Zuhause erstreckt, ist es schließlich naheliegend, sich mehr mit eben jenem auseinanderzusetzen. Und damit meine ich nicht einmal die längst überfällige Renovierung des Wohnzimmers oder den Balkon, den wir endlich so gepimpt haben wollten, wie wir es uns in unserer Pinterest-Pinnwand von 2017 vorgenommen hatten. Vielmehr war für das gute alte Aufräumen und Entrümpeln, dem Marie Kondo bereits vor einigen Jahren einen Neuanstrich verpasst hatte, jetzt endlich auch die Zeit gekommen. Keine Frage – ein gemachtes Bett und ein aufgeräumter Schreibtisch können Wunder wirken. Da mag unser digitales Umfeld im Vergleich zunächst weniger sichtbar und greifbar wirken. Und dennoch kann sich dessen Zustand nicht minder auf unser allgemeines Wohlbefinden auswirken. Denn ganz schleichend, und doch nicht unerwartet, ist spätestens mit Corona unsere digitale …

Nachlese: Das kann doch weg! (Fumio Sasaki)

Ich liebe Erfahrungsberichte zum Thema „Minimalismus“. Und versuche, ihnen in verschiedenster Form auf diesem Blog Raum zu geben – egal, ob als Gastbeitrag, Interview, Film- oder Buchbesprechung. Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben, tritt nämlich oftmals erst im Vergleich mit anderen Menschen bzw. Gleichgesinnten hervor. Einer von ihnen ist Fumio Sasaki, Mitte 30, Lektor und Blogger in Tokio. Doch Sasaki war nicht immer Minimalist, wie er selber sagt. Früher kaufte ich jede Menge Sachen in dem Glauben, all diese Dinge würden mein Selbstwertgefühl steigern und mich glücklicher machen. […] Gleichzeitig maß ich mich ständig mit anderen Menschen, die mehr oder Besseres besaßen, was mich nur traurig machte. So traurig, dass der Japaner ganze Seiten mit seinem alten Ich füllen kann, einer unsicheren Persönlichkeit voller Selbstzweifel und innerer Zerrissenheit sowie dem trügerischen Gefühl, dass Geld und Besitz allein der Schlüssel zum Glück seien. Als sich der junge Mann von diesen Glaubenssätzen ebenso verabschiedet wie von einem Großteil seiner Dinge, versteht er, dass es beim Loslassen oft um mehr als um das bloße Entrümpeln geht. Meiner …

Nachlese: Dan-Sha-Ri (Hideko Yamashita)

Sie werden Aufräumkönige genannt. Oder Clutter Consultants. Manchmal auch Entrümpelungsexperten oder einfach nur Coaches. Mit ihren Ratgebern füllen sie längst ungezählte Regalwände auf ungezählten Metern weltweit. Und dennoch ist der Trend zu aktuellen Publikationen rund um Minimalismus sowie ein einfaches und bewusstes Leben ungebrochen. Wie viel Lektüre muss man aber eigentlich konsumiert haben, um die Kunst des Loslassens zu erlernen? Aber noch interessanter: Wie viele (andere) Bücher sind – frei nach der Romanfigur Edgar Wibeau („Die neuen Leiden des jungen W.“) – in einem enthalten? Fast alle (anderen)? Ich selbst bin bei Neuerscheinungen zum Thema mittlerweile skeptisch geworden. Aber dennoch neugierig geblieben. Das Leben entrümpeln, die Seele befreien: Das verspricht die Japanerin Hideko Yamashita seit 2017 mit ihrer deutschen Ausgabe von Dan-Sha-Ri in drei simplen Schritten. Was am Ende zu drei Millionen verkauften Exemplaren rund um den Globus führte. Und zu neuen Denk- und Sichtweisen auf meiner minimalistischen Reise. Bereits 2009 veröffentlichte Yamashita ihr Buch in Tokyo und reiht sich damit neben Bestsellerautorin Marie Kondo („Magic Cleaning“) ein. Im Mittelpunkt der rund 190 Seiten steht …