Autor: Gastautor

Digital Decluttering: Checkliste Online-Ordnung

Was haben wir während des Lockdowns nicht alle unser Zuhause auf Vordermann gebracht. Solange wir zu den Glücklichen gehörten, die oft nicht „mehr“ tun mussten, als zuhause zu bleiben, sahen wir uns schließlich intensiv wie selten zuvor mit den eigenen vier Wänden konfrontiert. Wenn der physische Radius sich größtenteils auf das eigene Zuhause erstreckt, ist es schließlich naheliegend, sich mehr mit eben jenem auseinanderzusetzen. Und damit meine ich nicht einmal die längst überfällige Renovierung des Wohnzimmers oder den Balkon, den wir endlich so gepimpt haben wollten, wie wir es uns in unserer Pinterest-Pinnwand von 2017 vorgenommen hatten. Vielmehr war für das gute alte Aufräumen und Entrümpeln, dem Marie Kondo bereits vor einigen Jahren einen Neuanstrich verpasst hatte, jetzt endlich auch die Zeit gekommen. Keine Frage – ein gemachtes Bett und ein aufgeräumter Schreibtisch können Wunder wirken. Da mag unser digitales Umfeld im Vergleich zunächst weniger sichtbar und greifbar wirken. Und dennoch kann sich dessen Zustand nicht minder auf unser allgemeines Wohlbefinden auswirken. Denn ganz schleichend, und doch nicht unerwartet, ist spätestens mit Corona unsere digitale …

Mehr berufliche Freiheit durch Minimalismus

Viele feinfühlige Menschen sitzen in einem Job fest, in dem sie sich nicht wohlfühlen. Gleichzeitig trauen sie sich aber auch nicht, den Arbeitsplatz zu wechseln – zu groß ist die Angst, möglicherweise keinen adäquaten Ersatz zu finden. Deswegen machen viele weiter wie bisher, nicht selten auf Kosten der eigenen Gesundheit. Heute möchte ich Dich dazu einladen, eine etwas ungewöhnliche Option der beruflichen Neuorientierung ins Auge zu fassen: Das minimalistische Leben. Minimalismus – eine Art, das Leben konsumreduzierter zu gestalten Wenn Du minimalistisch lebst, kaufst Du Dir möglicherweise kein nagelneues Auto oder nicht die neueste Jeans. Du fährst nicht für 2000 Euro in den Urlaub, sondern für 900 – und das nicht dreimal, sondern maximal einmal im Jahr. Du besitzt keine teuren Markengeräte bzw. überlegst Dir, ob das eine oder andere Gerät wirklich notwendig ist. Genauso wenig muss das Freizeitprogramm immer ein „kostenpflichtiges“ sein. Vielleicht drehst Du ja eine abendliche Spazierrunde im Heimatort, triffst Freunde in den eigenen vier Wänden oder entleihst (solltest Du eine Leseratte sein) regelmäßig ziemlich viele Bücher aus der Bibliothek. Weiterhin duschst …

#MoreMoments 15: Durch Grenzerfahrung zum Minimalismus

Ich war über 20 Jahre im Non-Profit-Bereich tätig, immer bei der gleichen Organisation. Vor eineinhalb Jahren erlebte ich ein stärker werdendes Mobbing in Form von Ausgrenzungen, Schlechtreden, Fehlersuche etc. mit dem erklärten Ziel, dass ich aus der Organisation bzw. aus der Zweigstelle ausscheide. Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass mir das passieren könnte. Denn ich habe meine Arbeit doch immer ordentlich und zufriedenstellend ausgeführt. Jedenfalls hat mich diese Situation mehr und mehr zermürbt und fertiggemacht. Zum Glück habe ich ein gutes Umfeld, das mich gestützt hat – sonst hätte ich das nie so lange ausgehalten und wäre heute völlig kaputt und am Ende. Darüber hinaus ist mein „Mindset“ ein wichtiger Faktor gewesen, um dieses Verhalten mir gegenüber wenigstens teilweise zu überstehen – wenn auch mit Blessuren. Andere Kollegen haben mich immer wieder gefragt: „Wie kannst Du das nur aushalten?“ Als dritte Stütze habe ich die Kunst, die mir in dieser Zeit sehr geholfen hat, nicht unterzugehen. Aber ich stellte mir auch grundsätzliche Fragen zum Leben insgesamt: Brauche ich so viel Konsum, so viele …