Alle Artikel in: Nachlese & Seitenblicke

Literarische Selbstfindung

Heute hatte Herr M21er nach Feierabend eine interessante Lektüre im Gepäck. Einfach Leben. Die Kunst, sich selbst zu finden, so der aktuelle Titel von SPIEGEL WISSEN. Erster Eindruck nach erstem Durchblättern: Vielfältige Artikel zu den Themen Sehnsucht nach Glück, Arbeit und Leben, Mehr Zeit, Anders Leben. Erste diskussionwürdige These im ersten Artikel: Kapitalismus ohne Wachstum, geht das? „Aber man muss es sich leisten können, diese Frage. Es wäre zynisch, von den Habenichtsen zu verlangen, sie sollten weniger haben. Es wäre zynisch, nach Griechenland zu schauen und zu sagen: Da lernt man, der Mensch kommt doch mit ziemlich wenig zurecht“, so Barbara Supp in ihrem Essay Was die Kaffeemaschine erzählt. Ich les‘ dann mal weiter.

Gastbeitrag: Vegan for Fit-Challenge

Liebe Blogger, ihr macht mich neugierig. Bevor ich über erste Ansätze einer (noch) fleischloseren Ernährung hinausgekommen bin, stoße ich beim Thema „Minimalismus“ immer öfter auf ihn: Attila Hildmann, auch „Deutschlands Vegankoch Nr. 1“ (MDR) oder „Jamie Oliver nur ohne Fleisch“ (SAT 1) genannt. Apfelmädchen & Sadfsh haben sich dieser Challenge schon gestellt, andere haben soeben damit angefangen: 30 Tage ohne gehärtete Fette, Cholesterin und Hormone, einen Monat ohne Trennmittel, künstliche Farbstoffe, Emulgatoren sowie leere Kohlenhydrate. Auch Sara hat das Experiment „Vegan for Fit“ gewagt. Wie man das 30 Tage lang durchhält? Lest selbst. Wie hält man das 30 Tage lang durch? Die Frage ist schnell beantwortet: Es macht Spaß! Weil man neue Rezepte ausprobieren kann, neue Lebensmittel kennenlernt, man sich mit anderen Challengern organisiert und Unterstützung erfährt. Aber natürlich ist nicht alles rosig. Daher nun mein Fazit: Plus: Neue Rezepte und ungewohnte Lebensmittel Man ist es gewohnt, bestimmt zu kochen, weil man es von Mama – oder wem auch immer – so gelernt hat. Ich bin schnell in einen Trott geraten, in dem ich immer …

Einer für alle – alle für einen

Erst letztes Wochenende sind sie mir im Netz begegnet: Raphael und seine Frau Nieves. Die beiden üben den totalen Konsumverzicht und gehören zu den sog. „Mülltauchern“, auch „dumpster diver“ oder „Freeganer“ genannt. So sehr ich den Lebensstil der beiden bewundere und die Philosophie dahinter nachvollziehen kann, eine Frage beschäftigt mich dennoch: Wenn wir uns alle aus dem klassischen Erwerbsleben zurückziehen und nur mehr von dem leben wollten, was andere wegwerfen, wer produziert dann die notwendigen Konsumgüter? Ein Bericht vom SWR.